Für Ihre mentale Gesundheit
Als Facharzt und Psychotherapeut liegt der Fokus meiner Arbeit vor allem in den Bereichen Angst-, Stress- und Traumastörungen sowie der Resilienzförderung.
Privatordination für Angst-, Stress- und Traumastörungen, Schmerzstörungen
„Geistige Gesundheit ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Ich kann Sie begleiten, um seelisches Leid zu lindern, Ihre Ressourcen zu nutzen und Ihre Stärken weiter auszubauen.“
Dr. M. Galffy
Dr. med. univ.
Matyas Galffy, MSc. PhD.
ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin sowie personzentrierter Psychotherapeut. Er verbindet fachärztliche Diagnostik und Behandlung mit einem beziehungs- und prozessorientierten Ansatz nach Carl Rogers und begleitet Patient:innen insbesondere bei Angst- und Stressstörungen sowie psychosomatischen Beschwerdebildern. Ziel ist eine nachhaltige Stabilisierung, Symptomlinderung und die Stärkung von Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden im Alltag.
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Ich habe Erfahrung mit…
Psychosomatischer Medizin
Mein persönlicher Fokus liegt auf Psychosomatischer Medizin, wo ich an der Universitätsklinik für Psychiatrie II in Innsbruck („die Psychosomatik“) meine Erfahrungen sammeln und mein Wissen vertiefen konnte.
In der Psychosomatischen Medizin geht es um die klinisch saubere Einordnung körperlicher Beschwerden, die im Zusammenspiel von Stressphysiologie, vegetativem Nervensystem, Entzündungs- und Schmerzverarbeitung sowie psychosozialen Belastungsfaktoren entstehen oder aufrechterhalten werden. Der Fokus liegt darauf, körperliche Symptome ernst zu nehmen und gleichzeitig die wechselseitigen Einflussfaktoren zwischen Körper und Psyche verständlich zu machen – ohne vorschnelle Psychologisierung und mit einem planbaren, alltagsnahen Vorgehen.
Klassischer Psychiatrie
In der Klassischen Psychiatrie steht die fachärztliche Diagnostik im Zentrum: Beschwerden werden psychopathologisch präzise eingeordnet, somatische Differentialdiagnosen werden je nach Befundlage mitbedacht und es wird ein klarer Behandlungsplan entwickelt. Wenn indiziert, umfasst dieser auch eine psychopharmakologische Therapie mit strukturierter Aufklärung, Verlaufskontrolle und Anpassung im Sinne eines integrativen Gesamtkonzepts, das Symptomatik, Funktionsniveau und Lebenskontext gemeinsam berücksichtigt.
Personzentrierter Psychotherapie
In der Personzentrierten Psychotherapie steht eine prozessorientierte, beziehungsbasierte Arbeitsweise im Vordergrund, die sich an den Grundannahmen der personzentrierten Theorie orientiert. Im Verlauf werden Inkongruenzen, emotionale Symbolisierung, Selbstwertthemen und die Entwicklung einer tragfähigen Selbstregulation im Alltag herausgearbeitet. Ziel ist nicht nur Symptomreduktion, sondern eine vertiefte Selbstwahrnehmung, mehr innere Stimmigkeit und eine nachhaltige Erweiterung von Handlungs- und Beziehungsspielräumen.
Angst & Phobien
Unter dem Punkt Angst & Phobien werden Beschwerden von anhaltender Anspannung und Sorgen über Panikattacken bis hin zu Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten differenzialdiagnostisch klar abgegrenzt und in ein verständliches Störungsmodell übersetzt. Darauf aufbauend erfolgt eine therapeutisch strukturierte, zugleich alltagsnahe Vorgehensweise, die auf Mechanismen wie Aufmerksamkeitsfokus, Körperwahrnehmung, Katastrophisierung und Vermeidung eingeht und schrittweise zu mehr Sicherheit und Selbstwirksamkeit führt.
Stress & Erschöpfung
Unter dem Punkt Stress & Erschöpfung stehen typische Muster wie Schlafstörungen, Hyperarousal, vegetative Symptome, Konzentrationsprobleme sowie ein subjektiver Leistungs- und Belastbarkeitseinbruch im Fokus. Therapeutisch wird zunächst Stabilisierung erreicht, anschließend werden Rhythmus und Regeneration systematisch aufgebaut und die Funktionsfähigkeit schrittweise wiederhergestellt. Dabei werden Belastungsfaktoren, innere Antreiber, Grenzen und Ressourcen so bearbeitet, dass sich eine langfristig tragfähige Stressregulation entwickeln kann.
Haut & Psyche
Unter dem Punkt Haut & Psyche geht es um psychodermatologische Beschwerdebilder, bei denen Stress, Emotion, Selbstwahrnehmung sowie häufig auch Kratz- oder Vermeidungsverhalten die Hautsymptomatik mitprägen. Der Ansatz ist integriert und interdisziplinär gedacht: Es wird sowohl an der psychophysiologischen Stressmodulation als auch an den begleitenden emotionalen und verhaltensbezogenen Dynamiken gearbeitet, um Symptomspitzen zu reduzieren und den Umgang mit der Erkrankung spürbar zu erleichtern.
Magen, Darm & Psyche
Unter dem Punkt Magen, Darm & Psyche stehen funktionelle gastrointestinale Beschwerden im Kontext der Darm-Hirn-Achse, der Stressregulation und der individuellen Krankheitsverarbeitung. Gemeinsam wird ein plausibles Störungsmodell erarbeitet, Trigger und Aufrechterhaltungsmechanismen werden differenziert analysiert und daraus werden praktikable Strategien für Alltag, Ernährung/Timing, Schlaf, Belastung und psychische Verarbeitung abgeleitet – mit dem Ziel, Symptomlast und Kontrollverlust zu reduzieren und wieder mehr Sicherheit im Körpererleben zu gewinnen.
Ansatz & Zugang
Nichts hilft nachhaltiger als gelebte Erfahrung in gut gesetzten Schritten.
Psychisches Leiden und psychische Erkrankungen gehören zu den zentralen medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Psychiatrie ist dabei mehr als Symptomverwaltung: im ursprünglichen Sinn kann sie als „Seelenheilkunde“ verstanden werden – als wissenschaftlich fundierte Lehre davon, wie seelische und neurobiologische Prozesse wieder in Richtung Stabilität, Selbstwirksamkeit und Gesundheit geführt werden können.
Ich verstehe die Arzt-Patient:innen-Beziehung als einen gemeinsamen Arbeitsprozess. Im Mittelpunkt stehen eine sorgfältige Diagnostik, transparente Aufklärung und eine partizipative Entscheidungsfindung: Wir entwickeln ein nachvollziehbares Störungsmodell, leiten daraus konkrete Behandlungsziele ab und wählen die Schritte so, dass sie zur Person, zur Lebenssituation und zur Belastbarkeit passen. Wo es sinnvoll ist, werden psychotherapeutische und – bei Indikation – psychopharmakologische Maßnahmen integriert.
Psychiatrie und Psychotherapie wirken im Längsschnitt. Veränderung entsteht selten durch einen einzelnen Termin, sondern durch eine strukturierte Begleitung über Zeit: durch wiederholte Einordnung, Justierung, Übung und Rückmeldung. Gerade bei Angst, Stress- und psychosomatischen Beschwerdebildern ist es entscheidend, nicht nur zu verstehen, warum Symptome entstehen, sondern auch wie sie aufrechterhalten werden – und wie man diese Mechanismen praktisch unterbricht.
Kurs der Angst
Eine Onlineschulung vor allem für Betroffene und Angehörige, die kompakt einen sehr guten Überblick über das Thema Angst, Diagnosen und Therapiemöglichkeiten haben möchten.
Der Kurs der Angst ist ein knapp 2 Stunden langer Vortrag mit Informationen zu den Arten von Angst, Diagnosen, Komorbiditäten und vielem mehr.
Er richtet sich vor allem an von Angst betroffene Menschen und deren Angehörige, um kompakt einen guten Überblick zu dem Thema zu geben.
Neben den Diagnosen werden auch die Abläufe im Kopf und Körper erklärt, um ein Verständnis für Angstreaktionen zu bekommen und so die Angst vor der Angst reduzieren zu können.
Auch werden Therapieoptionen und Strategien für den Alltag besprochen.
Das Videomaterial ist in 19 Videos zwischen 5 und 10 Minuten Länge sowie 7 Kapitel aufgeteilt. Somit kann der Inhalt in kleinen Schritten erarbeitet und umgesetzt werden.
Kurs der Angst
Angst verstehen und bewältigen können- knapp 2 Stunden Videomaterial
- 7 Kapitel zum Thema Angst
- 19 Videos mit klaren Inhalten
- Kein Vorwissen nötig
- Einfach und verständlich aufbereitet
Treten wir in Kontakt
ordination@galffy.at
Ansprechpartner
Dr. Matyas Galffy, MSc. PhD.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Psychotherapeut | Traumatherapeut
Erreichbarkeiten
Termine nach Vereinbarung

